Behandlungsmöglichkeiten

Nach Vorliegen aller Befunde wird, je nach Krankheitsstadium, eine individuelle Therapie festgelegt, die einerseits lokale Massnahmen (lokale Steroide, Chirurgie, Röntgenbestrahlung, Phototherapie), andererseits auch systemische Massnahmen (Antibiotika, Photochemotherapie, Photopherese, Zytokine, monoklonale Antikörper, Chemotherapeutika) beinhalten kann. Bei Patienten mit fortgeschrittenen Stadien kutaner Lymphome können allenfalls experimentelle Therapien im Rahmen multizentrischer Studien durchgeführt werden.
Um eine optimale Diagnostik und Therapie für den/die jeweilige/n Patient zu gewährleisten, ist eine enge Zusammenarbeit mit anderen Departementen des Inselspitals (Hämatologie, Onkologie, Radiologie und Pathologie) und mit anderen spezialisierten Zentren erforderlich.

Auch nach Abschluss einer Therapie ist eine regelmässige Nachsorge notwendig, die im Rahmen unserer Lymphomsprechstunde erfolgt.

Zusammenarbeit mit anderen Universitätskliniken und Instituten

Aufgrund der Komplexität und Seltenheit gewisser Fälle, es ist wichtig eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Experten zu haben, insbesondere möchten wir folgende Kollaborationen erwähnen:

  • Besprechung komplexer Fälle mit Spezialisten der Pathologie an der Universität Bern
  • Regelmässige Besprechung komplexer Fälle am interdisziplinären Lymphomboard des Inselspitals
  • Zusammenarbeit mit anderen Lymphomspezialisten in der Schweiz
  • Zusammenarbeit mit dem weltbekannten Lymphom-Referenz-Zentrum in Graz, Österreich (Prof. Dr. med. L. Cerroni)
  • Zusammenarbeit und regelmässige Besprechungen mit den französischen Lymphomexperten im Rahmen vom „Groupe Français d’Etude des Lymphomes Cutanés“