3-Dimensional kontrollierte Exzision (Mohs Chirurgie)

Bei dem speziellen Verfahren, der sogenannten 3-Dimensional kontrollierte Exzision (Mohs Chirurgie), wird das gesamte herausgeschnittene Gewebe auf Tumorreste untersucht. Falls noch Tumorreste im Bereiche der Ränder vorhanden sind, wird in der gleichen Sitzung nur noch dort nachgeschnitten wo es notwendig ist. Dadurch kann die Grösse des herausgeschnittenen Hautareals minimiert werden und die Rezidivwahrscheinlichkeit wird gesenkt.

Sie wird angewendet bei:
1. Tumorrezidiven nach klassischer Chirurgie, Kryotherapie oder photodynamischer Therapie (PDT)
2. komplexer Topographie (Risikolokalisation - H Zonen im Gesicht)
3. jüngeren Patienten

Um ein ästhetisch und onkologisch optimales Resultat zu erhalten, werden die Prioritäten wie folgt gesetzt:

  • Komplette und Gewebe-sparende Tumorentfernung 
  • Berücksichtigung der anatomischen Strukturen und Chirurgische Wunddeckung  mit besseren ästhetischen Resultaten